Physiowelt

Therapien

Unsere geschulten Therapeutinnen und Therapeuten helfen Ihnen weiter

Therapiefinder

Krankengymnastik

Was bereits vor über 4000 Jahren in China in Form von Heilmassagen und medizinischen Bädern begann, wurde im Laufe der Geschichte weiterentwickelt. So entstand die Krankengymnastik, aus welcher wiederum gegen Mitte der Neunziger Jahre, die moderne Physiotherapie entstand.
Physiotherapie umfasst die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie, sowie die physikalische Therapie. Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive, durch den Therapeuten geführte und die aktive, selbstständig ausgeführte Bewegung des Menschen, sowie den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen.

Ziele der Physiotherapie sind: Schmerzlinderung, Stoffwechsel-Durchblutungsverbesserung, Beweglichkeitsverbesserung, Kraftsteigerung, mehr Ausdauer mit besserer Koordination und die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion, sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Heilpraktiker für Physiotherapie

Die Zusatzqualifikation erlaubt uns als Heilpraktiker für Physiotherapie ohne ärztliche Verordnung zu behandeln. Durch uns ausgestellte Rezepte werden über die Gebührenordnung für Heilpraktiker abgerechnet. Unsere Therapiemöglichkeiten stellen wir Ihnen gerne vor.

Bobath-Konzept

Das Bobath-Konzept betrachtet jeden Menschen mit einer Schädigung des Nervensystems individuell und ganzheitlich. Die ärztlich verordnete Bobath-Therapie darf nur von zertifizierten Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten durchgeführt werden. Im Unterschied zu anderen Therapiekonzepten gibt es im Bobath-Konzept keine standardisierten Übungen. Im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten, die den Patienten in seinem Tagesablauf begleiten. Es handelt sich um ein 24 Stunden-Konzept.

Es kann angewandt werden:

  • nach einem Schlaganfall
  • nach Schädelhirntrauma oder Hirnblutung
  • bei Multipler Sklerose
  • bei Morbus Parkinson
  • und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen

Zentrales Ziel des Bobath-Konzeptes ist es, die Eigenaktivität des Patienten zu ermöglichen, zu fordern und zu fördern.

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie zum Beispiel Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für Bewegungsorganisation.

PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“). Die Therapie kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder zu lindern.

Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt bei Bewegungsstörungen aufgrund von Multipler Sklerose, Morbus, Parkinson, Querschnittslähmung, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Gelenkoperationen, Sportunfällen und Rückenschmerz.

Die PNF-Therapie darf nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Vojta-Kinder

Vojta ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept auf neurophysiologischer Grundlage. Diese spezielle Form der Krankengymnastik, die neben Erwachsenen auch bei Kindern angewandt wird, stellt nicht nur eine wichtige Behandlungsmethode der Physiotherapie gerade von Säuglingen und Kindern dar, sondern wird auch von Kinderärzten zur Diagnostik benutzt.
Therapiebedarf besteht u.a. bei Säuglingen mit Auffälligkeiten der Muskelspannung oder sog. Muskeltonusstörungen (z.B. bei erhöhtem oder zu schlaffem Muskeltonus), bei Babys mit Überstreckungs-Tendenz, bei Asymmetrien (Schiefhaltungen) und weiteren neurologogische Auffälligkeiten (wie z.B. Spastiken, Hemiparesen, Morbus Down etc.). Bei den etwas älteren Kindern sind dies in der Regel Fehlhaltungen im Sinne von Skoliosen, aber auch Koordinationsstörungen.
Die Kinder-Vojta-Therapie hat den Effekt, die Muskulatur des gesamten Körpers so zu aktivieren, damit diese dann Einfluss auf die Haltungs-und Bewegungsmuster des Kindes nehmen.
In unserer Praxis kommt die Vojta-Therapie bei Kindern aller Altersstufen zum Einsatz.
Die Therapie wird nach einer Befunderhebung in der Praxis erklärt und für die Anwendung zu Hause gezeigt.

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte aber sehr wirksame Therapie zur Ableitung von Gewebeflüssigkeit (Drainage). Sie wird mit den Händen (manuell) mit wenig Druck in kreisender Bewegung ausgeführt. Gewebeflüssigkeit, die Lymphe, sammelt sich besonders gerne in entzündeten, verletzten oder abflussgestörten Bereichen, dort bilden sich Ödeme. Vom Insektenstich bis zur großen Knie-OP gibt es die verschiedensten Auslöser. Diese Ödeme sind oft nicht nur schmerzhaft, sondern schränken die betroffenen Gelenke stark in ihrer Beweglichkeit ein und können so Heilungsfortschritte verlangsamen oder nahezu zum Stillstand bringen. Oft spielt auch eine körperliche Veranlagung eine große Rolle. Besonders bei ausgeprägter Venenschwäche, bzw. einer direkten Lymphbahnschwäche kommt es zu dauerhaften Wasseransammlungen in den Beinen.

CMD - Kieferbehandlung

Die Craniomandibuläre Dysfunktion, auch CMD genannt, ist eine auf einer Kieferfehlstellung basierende Kiefergelenkstörung bzw. eine Störung des Kausystems. CMD-Patienten leider sehr häufig unter Kopfschmerzen, Kauschmerzen, Rückenschmerzen, Verspannung des Nackens und der Schulter, Zähneknirschen und Knacken im Kiefergelenk, Wangenverhärtungen, einer eingeschränkten Mundöffnung, sowie Schwindel und Tinnitus. Dies hat eine deutlich verringerte Lebensqualität zur Folge, da man sich in nahezu jeder Lebenslage durch die Beschwerdesymptomatik eingeschränkt fühlt.

Idealerweise findet die CMD-Behandlung in Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Zahnarzt oder Kieferorthopäden statt.

Cranio-Sakrale-Therapie

Die Cranio-sakrale-Therapie (Schädel-Kreuzbein-Therapie) ist eine alternativmedizinische, ganzheitliche Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Die Therapie beruht unter anderem auf der Annahme, dass die rhythmische Pulsation der Gehirn – Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen. Durch Berührung von Kopf und Rücken bekommt der Therapeut Informationen über mögliche Blockaden und Funktionseinschränkungen des Körpers. Dieses Vorgehen verbessert den Energiefluss und aktiviert die Selbstheilungskräfte, löst Funktionseinschränkungen und seelische Traumata.
Folgende chronische und akute Zustände, sowie emotionale Belastungen können zu Störungen und somit zu einem Ungleichgewicht im Cranio-Sakralen System führen:

  • Unfalltrauma
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Migräne
  • Verspannungen
  • Tinnitus
  • Schlafstörungen
  • Chronische Ermüdungs- und Erschöpfungszustände
  • Depressionen

Schmerztherapie nach FDM

Das Fasciendirstorsionsmodell (FDM) ist eine medizinische Betrachtungsweise, wonach Verletzungen und andere Krankheitsbilder auf eine oder mehrere von sechs spezifischen Verformungen des Bindegewebes zurückgeführt werden.

Die Fascien sind Teil des menschlichen Bindegewebes und bilden das Grundgerüst des menschlichen Körpers. 
Starke Druckmassagen werden je nach Beschwerdebild punktuell oder in großflächigen Bahnen durchgeführt. Im Bereich der Gelenke werden Distorsionen mittels Zug (Traktion) und Druck (Kompression) gelöst. Fascienrollen und geeignetes Material können die Therapie in Einzelfällen unterstützen.

 Anwendungsbereiche / Indikatoren:

  • Akute Schmerzen durch Verstauchungen und Verrenkungen von Gelenken

  • Sportverletzungen, Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Schulter-und Nackenschmerzen, Bein-und Kopfschmerzen, Migräne

  • Überlastungsschmerzen der Extremitäte, z.B. Tennisellenbogen, Golferarm, Fersensporn

R.E.S.E.T.

R.E.S.E.T. ist die Abkürzung für Rafferty Energy System of Easing the Temporomanibularjoint, was übersetzt so viel heißt wie: Rafferty-Energie-System für ein entspanntes Kiefergelenk.

Es ist ein einfaches und sanftes Balancesystem, ohne Manipulation, das Kiefermuskulatur entspannt und das Kiefergelenk balanciert. Durch das Balancieren der gesamten Kopfregion profitiert der gesamte Körper.

Das Kiefergelenk hat einen außergewöhnlich starken Einfluss auf den gesamten Körper. Anspannung, blockierende Emotionen und Stress verspannen die Kiefermuskulatur und das Kiefergelenk. Leider speichert gerade unsere Kiefermuskulatur diese Emotionen lange, was oft zu Zähneknirschen und Pressen führt.

Entspannter Kiefer = entspannter Körper

Massage

Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen.

Ein weiteres Einsatzgebiet der Massage ist die Fachrichtung der Neurologie. Hier lassen sich besonders Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen behandeln. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psychosomatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.

In der Regel dauert eine Massage 20 bis 25 Minuten und wird durch Physiotherapeuten durchgeführt. Eine Kombination mit thermotherapeutischen Verfahren wie z.B. Fango oder Heißluft ist sinnvoll.

Fango / Heißluft

Unsere Rotlichtstrahler sorgen für die oberflächige Aufwärmung der Muskulatur und dienen der Vorbereitung einer Massage.

Fangopackungen bestehen meist aus einem Gemisch von Basaltgestein und Paraffin. Die sehr guten, flexiblen Wärmeträger haben bei Anlegung eine Temperatur von ca. 52 Grad und dringen deshalb auch in tiefere Schichten des Körpers. Diese Anwendung wird vorwiegend bei chronischen schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates und zur Vorbereitung einer Massage genutzt.

Kinesio Tape

Kinesio Tape ist ein elastisches Baumwollband mit einer Acryl-Klebeschicht, in ungefähr ähnlicher Dicke wie die menschliche Haut, welches sich besonders gut jeder Bewegung des Körpers anpasst. Beim Anbringen des Tapes werden die Muskeln und Gelenke in eine gedehnte Position gebracht, anschließend wird das Tape auf die Haut geklebt. So behält der Körper die vollständige Bewegungsfreiheit. Sobald der Körper in eine entspannte Position zurückkehrt, hebt das Tape die Haut ein wenig an. Die Bewegung des Tapes erzeugt eine andauernde lokale Massage des Gewebes. Dies führt zur Verbesserung der Blut- und Lymphzirkulation. Entzündungsstoffe werden abtransportiert und Schwellungen gehen zurück.

Triggerpunktmassage

Die Triggerpunkttherapie beschäftigt sich mit der Beseitigung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die  druckempfindlich sind und von denen Schmerzen in den Rest des Körpers übertragen werden.

Häufig entstehen diese bei Über- und Fehlbelastung eines Muskels. Dieser verhärtet in einem bestimmten Bereich und wird überempfindlich bzw. kann über das Gewebe gereizt werden und löst einen ausstrahlenden Schmerz in der Nähe oder an einer anderen Körperstelle aus.

Ein Trigger-Therapeut ist darin geschult, mit einem Befund die entsprechenden Triggerpunkte einzugrenzen und im Rahmen der anschließenden Behandlung systematisch und effektiv zu reduzieren. Der therapeutische Effekt ist sofort spürbar.

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage (FRM) ist eine Massagetechnik, bei der man spezielle Bereiche der Fußsohle, die sogenannten Fußreflexzonen, massiert. Örtlich verbessert dies die Durchblutung des Fußes.

Bei der Fußreflexzonenmassage setzt der Therapeut mit der Hand oder den Fingern bestimmte Griffe an den Fußreflexzonen an und übt dort durch Massage Reize aus. Diese Grifftechnik beruht auf der Vorstellung, dass der Fuß in Wechselbeziehung zum ganzen Körper steht. Die einzelnen Reflexzonen am Fuß sind dabei bestimmten Organen zugeordnet. Demnach ist es möglich, über die Massage der entsprechenden Fußreflexzone auf das jeweilige Organ therapeutisch einzuwirken, es also positiv zu beeinflussen und so Erkrankungen zu lindern.

Die FRM kommt infrage als ergänzende oder unterstützende Behandlung bei z.B. Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden, Funktionsstörungen von Organen, Migräne, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Lymphödemen, Hormonstörungen und Beschwerden in den Wechseljahren.

Schlingentisch

Ein Schlingentisch ist eine metallische, stabile Vorrichtung, welche zur physiotherapeutischen Mobilisation und Stabilisation, sowie zur Schmerztherapie eingesetzt werden kann. Der Patient wird auf eine fixierte Liege oder Massagebank unter dem Schlingentisch in verschiedenen Ausgangsstellungen gelagert.

Es bestehen eine Reihe von Aufhängvarianten zur zweckmäßigen Nutzung des Schlingentisches:

  • Armaufhängung
  • Beinaufhängung
  • Beckenaufhängung
  • Kopf-Armaufhängung
  • Ganzkörperaufhängung

Der Patient wird dabei durch Schlingen, welche an Seilzügen befestigt sind, in eine beliebige, schmerzfreie Stellung gebracht. Es gibt verschiedene Anwendungen die im Schlingentisch durchgeführt werden. Die Reduktion der Schwerkraft macht die Behandlung hubarmer, somit leichter für den Patienten und den Therapeuten.

Weitere Therapien

  • KG am Gerät
  • FIMOT
  • Dorn-Preuß-Therapie
  • Brüggertherapie
  • Atlastherapie
  • Beckenbodentraining
  • Entspannungstherapie nach Jakobsen
  • Akupunktur - Meridian - Massage I+II

Unser Flyer

Um sich weitergehend über unsere Therapien zu informieren, können Sie hier unseren Flyer herunterladen.

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